Kontakt und Erreichbarkeit

Die Praxis ist in Krefeld- Zentrum in einem Bürogebäude mit mehreren Dienstleistern, sodaß ein anonymisierter Zugang gewährleistet ist. Die Praxis ist gut mit öffentlichem Personenverkehr (Bus und Bahn) erreichbar, viele Patienten erreichen uns fußläufig oder mit Zweirad.  PKW – Parkplätze sind in den umliegenden Parkhäusern oder Parkticketzonen vorhanden.

Bei Fragen oder bei Bedarf rufen Sie mich einfach an:

Sie haben die folgenden Möglichkeiten uns zu kontaktieren zu Anmeldung, Informationsaustausch und Terminvereinbarung:

Telefon: 02151 606854 (dienstags und donnerstags 9.00 – 13.00 ist meine Sprechstundenhilfe Frau Metzmacher persönlich erreichbar, sonst AB)

Persönliche Email: Billrosen@gmx.de

Mit etwas Zeitverzögerung antworte ich Ihnen persönlich.

 

Mobil: 0173 6393979 (werktags 13.00 – 14.00 bin ich persönlich erreichbar)

Praxisanschrift: Praxis Rosenberg, Ostwall 69; 47798 Krefeld, II. Etage, barrierefreier Zugang (Aufzug) vorhanden.

 

Ich praktiziere in der Praxis in jeweils separaten Räumen mit der Kollegin Frau Diplom- Psychologin / Psychologische Psychotherapeutin Ursula Sadus, die ebenfalls über eine Kassenzulassung verfügt. Organisatorisch sind die Praxen getrennt.

 

Kognitive Verhaltenstherapie

Bausteine meiner therapeutischen Arbeit sind Theorie, Praxis, Selbsterfahrung und praktische Erfahrungen aus beruflichen Anwendungen in unterschiedlichen Lern- und Arbeitsfeldern, Krankenhäusern und Projekten:

Kognitive Verhaltenstherapie als Psychotherapiemethode habe ich seit meinem Studium gelernt. Dabei wird auf den Ebenen Denken (Kognition), Fühlen (Emotion), Sprechen und Handeln (Verhalten) und Physiologie gearbeitet. Eine Verhaltens- und Bedingungsanalyse des Verhaltens wird erstellt, Therapieziele  werden formuliert und versucht umzusetzen. Häufig ist das konkrete Einüben von Verhaltensweisen, die lange vermieden werden, mit meiner Anleitung und Unterstützung notwendig. (Z.B. bei Angst- und Zwangsstörungen.)

Klinische Erfahrungen aus meinen psychotherapeutischen Tätigkeiten in verschiedenen klinischen Einrichtungen (Privatklinik, Allgemeinkrankenhaus, psychosomatische Rehabilitationsklinik, forensische Klinik).

Unterschiedlichste Menschen und Patienten, die sich mir anvertraut haben und mit denen ich gearbeitet habe, haben die Sinnhaftigkeit der mir bekannten theoretischen Konzepte getestet und optimiert.

Selbsterfahrungen in  möglichst unterschiedlichen Denkansätzen, Methoden und Anwendungsgebieten waren sehr hilfreich, sich selbst und Andere neu zu sehen.

 

Psychologische Dienstleistungen

Folgende Dienstleistungen sind darüber hinaus möglich:

Entspannungstherapie  lernen mit Progressiver Muskelentspannung nach JACOBSON. Der Tonträger (70 Min) wurde im Tonstudion professionell produziert. 3 unterschiedlich lange Versionen zur Körperentspannung, zum Atmen und zur Einübung eines Ruhebilds sind wählbar zum häuslichen Einüben.

Supervision und Coaching beruflicher Prozesse: Ziel ist Reflexion und Optimierung Ihres beruflichen Verhaltens. Inhalte werden festgelegt, können z. B. sein: Ihr Verhalten in Organisationen, Systemen, Prozessen; Kommunikations- und Interaktionsmuster mit Anderen, Ausfüllen der beruflichen Position durch kognitiv- behaviorale Kompetenz.

 

Paargespräche (Maximal 5 Termine: ca. 50 Min.): Einübung von Paarkommunikation zu Ihnen wichtigen (strittigen?) Themen und Problemen durch Herausarbeitung der (durchaus) unterschiedlichen Meinungen der Partner. Finden einer gemeinsamen Ziel- und Lösungsformulierung für beide Partner und deren Einübung im Alltag. Gemeinsame Partnerschaftspflege, Entscheidungsfindung sowie Vertrauensbildung sind Grundlagen jeder Beziehung.

 

Psychologische Beratung: In zieloffenen Meetings stehe ich Ihnen als Gesprächspartner zur Verfügung, Sie können dazu konkrete Fragen an mich haben oder „einfach mal“ meine Meinung zu Ihnen wichtigen Themen hören. Auch ein Einführungsreferat zu einer Diskussionsrunde ist meinerseits möglich.

 

Schwerpunkte meiner psychotherapeutischen Arbeit

Der gesetzliche Leistungskatalog der Krankenkassen und der Kassenärztlichen Vereinigungen beinhaltet psychosomatische Krankheitskonzepte zur Entstehung und Behandlung von Störungen und Erkrankungen, deren Diagnostik und Psychotherapie (durch Verhaltenstherapie).

Dazu zählen u.a. Ängste und Phobien,  Depressionen, Zwänge (-gedanken und  -verhalten), Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen sowie erlebte und unverarbeitete Konflikte, traumatische Belastungen und psychosomatische Störungen.

Häufiges Thema ist auch die Krankheitsbewältigung diagnostizierter körperlicher Erkrankungen und der neue Umgang damit im privaten und beruflichen Alltag („Wie mit der Funktionseinschränkung leben lernen?“).

Oft geht es um die Rahmenbedingungen dieser Störungen (Entstehungsmuster). Die Einbettung dieser Krankheitsbilder in die realen Lebensbezüge der Patienten ist dann zu erreichen.

Beziehungsschemata, Qualität und Quantität von Belastungen, Folgen für und Zusammenhänge mit medizinischen Erkrankungen, körperlich-geistig-seelische Funktionseinschränkungen gibt es z.B. oft in Verbindung zu beruflichen Problemen und Fragestellungen:

Wie gut oder schlecht bin ich arbeits- und funktionsfähig? Wie regeneriere ich mich im Alltag? (Was hilft gut? Was nicht? Was brauche ich, um mich zu stabilisieren? In welcher regelmäßigen Häufigkeit?) Wieviel Stress geht (Eustress vs. Distress) und wo ist meine persönliche Grenze erreicht? Welches sind meine persönlichen Früherkennungssignale? Wie und ob kommuniziere ich das?

Darüberhinaus beschäftige ich mich seit über 30 Jahren (in der Klinik mit Gruppen, jetzt in Einzelgesprächssitzungen) schwerpunktmäßig mit Themen rund um Arbeit und Beruf:

1. Was macht die Freisetzung ( z.B. durch Rente, Arbeitslosigkeit, Krankheit etc.) aus dem Arbeitsprozeß mit mir? Worauf muß ich hilfreich achten?

2. Arbeitsstörungen: Wie persönlich bewältigen?

3. Mobbing: Warum eigentlich ich?

4. Burnout: Was ist das bei mir? Wodurch vermeiden?

5. Work- Life -Balance: Wie am besten hinkriegen?

6. Umgang mit meinen persönliche Ressourcen: Zeit, Geld, Motivation, Gesundheit, Fähigkeiten, Interessen, Beziehungen etc.: Wie einsetzen?

7. Arbeitsstörungen im weiteren Sinn: Welche Orientierung für mein Leben nimmt Arbeit und Leistung ein? Warum ist das so bei mir? Ist das sinnvoll oder nicht?

 

 

 

Mein beruflicher Weg (Curriculum vitae)

 

Mein beruflicher Werdegang ist geprägt von dem Wunsch gewesen, viele und unterschiedliche Erfahrungen in psychologischen Anwendungsgebieten zu machen:

1973: altsprachlich- humanistisches Abitur am Niederrhein

1973 – 1974: Wehrdienst  in  Niedersachsen

1974- 1977: Studium der Rechtswissenschaft in Bonn: alle Leistungsnachweise, Wechsel zu

1977 -1985: Studium der ökologischen und klinischen Psychologie in Trier: Diplom

1985- 1987: Aufbau und Leitung eines Arbeitslosenzentrums im Saarland unter kirchlicher und kommunaler Trägerschaft

1988 – 1992: Aufbau eines psychologischen Konsiliardienstes am Niederrhein in einem Allgemeinkrankenhaus: Psychologischer Dienst  für Patienten aller medizinischen Fachabteilungen, kollegialer Ansprechpartner für Mitarbeiter.

1990 – 1994: Ausbildung zum Vertragsbehandler (VT), nebenberuflich abends und am Wochenende (AFKV Gelsenkirchen und KLVT Köln)

1992 – 1994: Stationspsychologe in psychosomatischer Rehabilitationsklinik der deutschen Rentenversicherung in Rheinland- Pfalz, Kassenzulassung

1996 – 1998: Ausbildung zum Supervisor (Verhaltenstherapie)  beim IFKV Bad Dürkheim

Seit 1994: Niedergelassen in eigener Praxis als Vertragsbehandler aller Krankenkassen, Privatversicherungen und Beihilfestellen

2004 -2005: Nebenberufliche Tätigkeit in einer forensischen Klinik als Stationspsychologe

 

Kontinuirliche Weiterbildungen und Fortbildungen, sowohl von der Psychotherapeutenkammer zugelassene als auch außerhalb des mainstream (Theorie und Selbsterfahrung) .